Bernhard Ott

„ALLE ARBEITEN ZUSAMMEN. DIE WURZELN HOLEN DEN REGEN AUS DEM TIEFEN LÖSS, DER KOMPOST BRINGT LEBEN IN DEN BODEN, DIE SONNE SÜSSE IN DIE TRAUBEN, AM HÖHEPUNKT IHRER REIFE WIE SCHON IMMER VON HAND GEERNTET. ALLES IN BALANCE. DAS ERGEBNIS IST KOSTBAR. GLAS FÜR GLAS.“
... steht auf der Startseite der Website des TOP-WEINGUTS BERNHARD OTT, bekanntermaßen einer der Spezialisten für die Rebsorte GRÜNER VELTLINER in Österreich, vielsagend geschrieben.

Die ersten Erfolge im Weingut OTT zeigten sich im Verkauf der Weine bereits 1994. Damals startete die legendäre Sommelière  PAULA BOSCH, im Münchner Kult-Restaurant Tantris, mit dem Verkauf der Weine, die sie kurz zuvor auf der Wiener Wein-Messe kennen gelernt hatte. Danach erfreute sich der Grüne Veltliner Fass 4, inzwischen weltberühmt, in ganz Deutschland rasch großer BeliebtheitDieser Erfolg dauert bis heute an, ist aber längst nicht mehr auf sein erstes Meisterwerk Fass 4 beschränkt. Sein Signumwein DER OTT sowie die Lagen-Weine stehen heute auf den besten Weinkarten und das nicht nur in EUROPA. Gerne wird Bernhard Ott auch MISTER VELTLINER genannt, früher wurde er auch „Der Bulle vom Löss“ genannt. Diese Bezeichnung ist jedoch gar nicht (mehr) zutreffend, denn das Weingut hat im letzten Jahrzehnt einen Stilwechsel vollzogen. Waren die Weine früher noch cremiger, fülliger, auch teils lieblicher und durchaus höher im Alkoholgehalt, präsentieren sie sich heute immer noch gehaltvoll aber vitaler, eher mittelgewichtig als üppig, lebendiger, mit mehr Spannkraft und saftigerem Trinkfluss, energiegeladen, aber selbst in wärmeren Jahrgängen mit maximal 13,5 % vol. Im Weinbaugebiet Wagram, mit seinen Lössböden, wo die Alkoholgehalte bei vielen Winzern noch deutlich höher gehen, ist dieser leichtere, lebendige Stil besonders erfreulich und lobenswert, da er nicht einfach zu erreichen ist. Top-Sommelière Paula Bosch, die dem Weingut bis heute eng verbunden ist, begleitete den Winzer auch bei dieser Stiländerung und ermutigte Bernhard Ott zu trockeneren, feingliedrigeren Weinen.
Dieser Stil wird unter anderem möglich durch die Umstellung auf den bio-dynamischen Weinbau, die bereits 2006 begonnen hat. In einem sehr interessanten und empfehlenswerten Interview auf weinkenner.de von Dr. Jens Priewe, den Sie hier nachlesen können (
Link zum Artikel), wird das ganz wunderbar erklärt. Man kann sagen, im Keller wird heute so gearbeitet, wie das die Vorfahren gemacht haben. So wird hier mit manuellen Traubenmühlen gearbeitet, mit Maischestandzeit, Spontangärung und seit neuestem auch mit großen Holzfässern zur Gärung und Lagerung, welche von der Fass-Manufaktur STOCKINGER hergestellt wurden. Die Weine dürfen gar zwei Winter in den Fässern auf der Hefe verbleiben.

Über die Jahre hinweg wurde das Weingut zu einem Prunkstück umgebaut. Sämtliche Räume sind neu gestaltet worden, mit viel Holz und moderner Technik ausgestattet. Ein moderner Verkostungsraum, ein ab Hof Shop für den Verkauf der eigenen Produkte und jener von Freunden, moderne Büroräume, ein wunderschöner Innenhof oder eine eigene, perfekt ausgestattete Küche wurden unter anderem geschaffen. Das gesamte Team wird von einer eigens eingestellten Köchin täglich mit Mittagessen versorgt.
Sehr wichtig ist, dass der für die Vitalität des Weinbergs so wichtige Kompost selbst hergestellt wird, ein aufwändiges Verfahren aus Gras, Heu, Grün­schnitt, Kuh­mist, Tres­ter und bio­dy­na­mi­schen Prä­pa­ra­ten. Total überrascht war ich auch von den Weinbergen, denn sie befinden sich nicht in den Ebenen, sondern ganz oben an den Hängen des Hengstberges, der gleich hoch ist wie der weltberühmte Zöbinger Heiligenstein im benachbarten Kamptal. Wer hätte das gedacht!?
Interessant ist auch, dass die Weinberge begrünt sind. Die Gründecke wird auch nicht mit schweren Geräten gepflügt, sondern es werden bei Tro­cken­stress der Reben mit einer selbst entwickelten Maschine die Wur­zeln der Begrü­nung unter der Oberfläche gekappt. Die Begrü­nung selbst bleibt ste­hen. So wird ver­hin­dert, dass die Erde bei Stark­re­gen weg­ge­schwemmt wird, und der Boden bleibt gut durch­feuch­tet.
Sie merken schon, hier wird ein jedes Detail gedacht und das Qualitätsdenken könnten nicht ausgeprägter sein. Bei der Qualität kennt Bernhard Ott keine Kompromisse, es gab schon Jahrgänge, in denen keine Top-Lagen abgefüllt wurden, weil die Qualität den Ansprüchen des Winzers nicht genügte. Auch das verdient allergrößten Respekt.
Apropos Respekt: Bernhard Ott ist Gründungsmitlgied der Gruppe „respekt“-BIODYN, eine Gruppe gleich­ge­sinn­ter Winzer, die sich in diesen bio­dy­na­mi­schen Ver­ein mit dem Ziel zusammengetan haben, von­ein­an­der zu ler­nen, sich gegen­sei­tig zu schu­len und zu unter­stüt­zen, gleich­zei­tig aber eigen­stän­dig und sou­ve­rän mit bio­dy­na­mi­schen Metho­den Wei­ne von höchs­ter Qua­li­tät zu erzeu­gen. Mitglieder sind unter anderem auch Winzer wie Johannes Hirsch, Fred Loimer, Gernot Heinrich oder auch aus Deutschland Hansjörg Rebholz, Steffen Christmann oder Philipp Wittmann.


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